30. Benefizkonzert in der Klosterkirche, 09.09.2022, 19 Uhr

Nikolaus Lenau: Wort und Klangzauber   

Judith Hoffmann, Sopran – Nare Karoyan, Klavier

Lenau-Vertonungen von Alban Berg, Fanny Hensel, Franz Liszt, Felix Mendelssohn, Max Reger, Robert Schumann, Richard Strauss und Hugo Wolf

Mehr über die Interpretinnen ...

Die Sopranistin Judith Hoffmann verfolgt eine rege Konzerttätigkeit im In- und Ausland. In letzter Zeit war sie in der Kölner Philharmonie, im WDR Funkhaus, im Muziekcentrum Enschede, im Konzertsaal deSingel Antwerpen, in den Dresdner Zwingerkonzerten, bei der Ruhr-Triennale, im Boccherini Auditorium Lucca/Italien, im Theater Dortmund/Foyer und im Konzerthaus Dortmund, auch mit Orchestern wie dem Niederländischen Symphonieorchester und der Nordwestdeutschen Philharmonie zu hören. Schwerpunkte ihres umfangreichen Repertoires bilden die großen oratorischen Werke des 18. bis 20. Jahrhunderts und das Kunstliedschaffen des 19. und 20. Jahrhunderts.

Ihre in jüngster Zeit verwirklichten individuellen Projekte und weitere verschiedene Lied-Programme, sowie 2021 die Gründung des Liedfestival Ruhr legen Zeugnis von Ihrem Engagement für den lebendigen Dialog der Künste ab.

Ihr Operndebut gab Judith Hoffmann bei den Wernigeröder Schlossfestspielen als Pamina in Mozarts Zauberflöte. Für mehrere Spielzeiten zählte sie zum Ensemble der Landesbühnen Sachsen, danach führten sie Gastengagements an verschiedene Theater wie die Staatsoper Hannover. Regelmäßige Projekte im Bereich der zeitgenössischen Musik runden die Tätigkeit der vielseitigen Künstlerin ab. Im WDR3-Hörspiel Preussen. Im Kopf. von Tom Peuckert, Regie: Jörg Schlüter, ist sie als Sängerin und Sprecherin zu erleben.

Judith Hoffmann ist Preisträgerin des NRW-Gesangswettbewerbs. Ihre künstlerische Ausbildung erhielt sie an der Folkwang Universität der Künste in Essen sowie im Rahmen privater Studien und Meisterkurse bei Brigitte Fassbaender, Thomas Heyer, Klesie Kelly, Barbara Hannigan, Olga Mykytenko und Kirsten Schötteldreier.

Nare Karoyan: „Lebenslauf“
Das Üben fürs nächste Konzert. Die Musik und die Sprache.
Die „Geistervariationen“, „ Fêtes lointaines“ und „In the Mists“ auf der CD «Shadowlines».
Die soziopolitischen Veranstaltungen. Der Versuch sich von gewissen Vorurteilen zu befreien.
Das Kulturzentrum «Sinngewimmel».
Das Gefühl des unerhört Neuen beim Erhalten des Auftragswerks vom Komponisten.
Die unerwarteten Ausdrucksmöglichkeiten der interdisziplinären Projekte.
Der Robert-Schumann-Wettbewerb in Zwickau und das Treffen mit Florian Noack.
Üben, Meisterkurse, Konzertreisen, Unterrichten, Lesen, Ausstellungen.
Die HfM Karlsruhe. Der Prof. Peter Eicher und die Rückkehr zu den musikalischen Wurzeln.
Die Schubert-Aufnahmen von Ian Bostridge.
Die HfMT in Köln. Der Prof. Pierre-Laurent Aimard und die Entdeckung der Neuen Musik.
Das Cembalo-üben. Die vielen Kammermusikstunden. Der Prof. Anthony Spiri.
Die Berliner Philharmoniker, Cecilia Bartoli, Elisabeth Leonskaja, Radu Lupu, Arkadi Volodos.
Die UdK Berlin. Der Prof. Pascal Devoyon. Der Anfang der einsamen Jahre.
Das Motto «nach dem Konzert ist vor dem Konzert» der Jugendjahre. Die Wettbewerbe.
Der Prof. Sergey Kechek und der Musikverein «Neue Namen». Der Flügel «Zimmermann».
Der weich-wackelige Trolleybus N. 9, die zur Musikschule in der Khanjian Straße fuhr.
Die unter Begleitung der klassischen Musik geschauten Zeichentrickfilme vom kleinen Bruder.
Die fürs Klavierüben zurechtgeschnittenen hellgrünen Handschuhe aus Wolle.
Die Galerie «Ex Voto» vom Papa in der Aram Straße.
Das Klavierüben von der Mama im Kerzenlicht.

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Veranstalterin: Protestantische Kirchengemeinde Hornbach-Brenschelbach
in Kooperation mit dem Hotel Kloster Hornbach

Eintritt kostenlos. Spenden erwünscht!

Prot. Kirchengemeinde IBAN: DE66 5425 0010 0075 0302 96, BIC: MALADE51SWP.

Verwendungszweck: Jugend Hornbach

  1. Benefizkonzert am 23. Oktober 2022 um 17 Uhr:
    Der Schauspieler Sebastian Mirow und das Gambenconsort
    Les Escapades (Karlsruhe) mit Werken von Dowland bis Debussy.
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Gottesdienst am 9. Sonntag nach Trinitatis, 14. August 2022, 10:00 Uhr

Der Gottesdienst wird live im Internet übertragen.
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Die Wiedergabe startet genau zum Gottesdienstbeginn.

Gottesdienst am 8. Sonntag nach Trinitatis, 07. August 2022, 10:00 Uhr

Der Gottesdienst wird live im Internet übertragen.
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Die Wiedergabe startet genau zum Gottesdienstbeginn.

29. Benefizkonzert in der Klosterkirche, 09.07.2022, 18 Uhr

Mehr Informationen - bitte hier klicken!

Nicht viele Komponisten haben die menschliche Stimme als Instrument in einem Solokonzert eingesetzt; Reinhold Glière, in Kiew geborener Deutschrusse, ist einer von ihnen. Ludmilla Lokaichuk, seit 2021 Ensemblemitglied am Staatstheater Saarbrücken, übernimmt den Solopart in seinem virtuosen Konzert für Koloratursopran und Streichorchester, das im Mittelpunkt des Programmes steht.

Zu Beginn des Konzerts spielt das Collegium Instrumentale Saarbrücken die Suite „Antiche Arie e Danzi“ von Ottorino Respighi, der hier Lautenstücke des 16. und 17. Jahrhunderts in romantisches Gewand gekleidet hat.

Zum Schluss erklingt das Werk eines wenig bekannten amerikanischen Komponisten: Victor Herbert, der seine musikalische Ausbildung als Cellist und Komponist in Deutschland genoss, ist in seiner Heimat USA vor allem als sehr erfolgreicher Operettenkomponist bekannt. Seine 1888 entstandene Streicherserenade ist ein frühes Werk, mit deutlichen Hinweisen auf ein gründliches Studium der Musik Richard Wagners, dem es aber nicht an originellen Einfällen und handwerklich ausgezeichneter Verarbeitung mangelt.

Liudmila Lokaichuk gab 2019 an der Oper Halle ihr Aufsehen erregendes Debüt als Zerbinetta in »Ariadne auf Naxos« und wurde für diese Interpretation als »Beste Sängerin« im Jahrbuch 2019 der »Opernwelt« nominiert. Derzeit brilliert sie in dieser Rolle am Saarländischen Staatstheater und begeisterte Presse wie Publikum. Doch auch im Barockfach gelten ihre Interpretationen bspw. von Bach als herausragend. Am Saarländischen Staatstheater wird sie demnächst u. a. in Händels »Alcina« als Morgana zu erleben sein.

Benjamin Jupé, geb. in Frankfurt/Main. 2001 Solocellist im Weltjugendorchester, 2003 bis 2006 Solocellist im Staatsorchester Rheinische Philharmonie Koblenz, 2006/07 Stellvertretender Solocellist im Tonhalle Orchester Zürich. 2007 Solocellist im Dänischen Rundfunk Nationalorchester Kopenhagen, seit 2010 Solocellist im Saarländischen Staatsorchester in Saarbrücken. Er studierte an der „Universität der Künste“ in Berlin bei Markus Nyikòs, in Schweden bei Mats Rondin und besuchte Meisterkurse u.a. bei Young Chang Cho, Frans Helmerson, David Geringas, Truls Mörk, Siegfried Palm und Boris Pergamenschikow. Als Solocellist regelmäßig Gast im SWR Orchester Baden-Baden/Freiburg, im Rundfunkorchester München, im Rundfunkorchester in Luxembourg, im Staatsorchester Kassel, im Sinfonieorchester Wuppertal, Staatstheater Karlsruhe, Mainz und

Kaiserslautern, Chamber Orchestra of Europe“, im Gürzenich Orchester Köln. Als Solist spielte er mit verschiedenen deutschen Orchestern wie z.B. dem Kurpfälzischen Kammerorchester Mannheim, den Dortmunder Philharmonikern, der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz, dem Staatsorchester Rheinische Philharmonie Koblenz, der Staatskapelle Weimar. 1999 gewann er den Klassikpreis im Kammermusikwettbewerb Caltanissetta, 2000 den 1. Preis im „International Viva Hall Cello Competition“ in Japan.

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