Gambia-Gemeindeabend: Vom Leben und dem Aufbau einer Schule im Inland

… dh. fern der Hauptstadt.

Wer den Eindruck nicht los wird, dass die deutschen Stämme der Rheinland-Pfälzer und Saarländer vom fernen Berlin aus stiefmütterlich behandelt werden, der sollte vielleicht mal nach Gambia reisen und sehen, wie riesig dort das Gefälle zwischen den „regierenden Stämmen“ rund um die Hauptstadt und den Völkchen an dem Ort ist, an dem Christian Neumann half, den Aufbau einer Schule voranzutreiben.

Was anderswo eine Routineaufgabe wäre, geriet im „Inland“ von Gambia zum Abenteuer, das „unser Mann in Gambia“, Christian Neumann, hautnah miterlebt hat.

Wer seine Geschichte in Bild und Ton miterleben möchte, ist herzlich eingeladen,

am Mittwochabend, dem 24.10.2018 um 19 Uhr

ins Jugendheim zu kommen.

Pfr. Seel macht Urlaub …

… vom 8.-21. Oktober.

In dieser Zeit ist Pfrn. Suse Günther Ihre Ansprechpartnerin.

Taizé in der Klosterstadt

Taizé  in der Klosterstadt

Workshop am 27.10. und am 28.10.2018

„Der Geist weht, wo er will“ (Joh 3,8)

Am letzten Wochenende im Oktober will die Protestantische Kirchengemeinde Hornbach ein Stück Taizé in die Klosterstadt bringen.

Von Samstagvormittag bis Sonntagabend sind alle Interessierten gleich welcher Konfession und welchen Glaubens eingeladen, in Gemeinschaft den Geist von Taizé zu erspüren. Je nach Interesse und Begabung, können sich die Teilnehmer an verschiedenen Gruppen beteiligen, die von kompetenten Mitarbeitern geleitet werden:

Gruppe Ia: Chorgesang, Gruppe Ib: Versgesang (in Kombination mit der Gruppe I,a Chorgesang), Gruppe II: Instrumentalbegleitung, Gruppe III: Liturgie / Visuelle Gestaltung.

Die Gruppen treffen sich über die Klosterstadt verteilt im evangelischen Jugendheim, in der Klosterkirche und im Fabianstift, finden aber auch immer wieder zusammen, für Impulse, Mittagessen und gemeinsamen Austausch.

Der Tag beginnt und endet jeweils mit einer Impulsandacht. Den Abschluss des Wochenendes bildet am Sonntagabend ein Taizé-Gottesdienst, der natürlich auf dem von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Erarbeiteten basiert.

Die musikalische Gesamtleitung hat Oliver Duymel. Pfarrer Daniel Seel wird die theologische Leitung übernehmen.

Unkostenbeitrag: 25,- € (alle Getränke, kleine  Snacks, zwei Mittagessen und ein offizielles Taizé-Gesangbuch inklusive, Bezahlung am 1. Tag des Workshops)

Info-Tel.: 06338 / 993040

Weitere Informationen und Anmeldung: Prospekt Taize in der Klosterstadt

Kunstausstellung in der Klosterkirche vom 9.9.-25.10.18!

Vernissage am Sonntag, 9. September um 10 Uhr.

Der Künstler sagt dazu:

„Lehm ist Erde. Lehm ist erdig, bindig – verbindend. Verbindung ins
Lebendige schaffen ist ihm eigen.
Dem Lehmgrund entspringt das Mit-Sein, 
Verbindung schaffen ist sein Wesen. Heimat ist Mit-Sein, mit Erde Sein, Erde
als feste, ordnende, bildende und gebildete Größe, als stabile Feste im Chaos des Beweglichen.“

Benefizkonzert mit Musik für Violoncello solo am 1. September 2018

zugunsten der Jugend- und Gemeindearbeit Hornbach.

in der St. Fabianskirche, 19:00 Uhr

Interpret: Jakob Seel, Violoncello
Werke von J.S.Bach und G.Crumb

Jakob Daniel Seel, Jahrgang 1999, bekam als Jugendlicher Violoncellounterricht bei Mario Blaumer in Saarbrücken, gewann mehrfach auf Landes- und Bundesebene Preise bei Jugend Musiziert, spielte als Stimmführer beim Landesjugendorchester Saar und absolvierte Meisterkurse und Workshops bei Wen Sinn Yang und Daniel Müller Schott. Kammermusik lernte er auch u.a. bei Mitgliedern des Fauré Quartetts und des Artemis Quartetts, bei Frank-Immo Zichner und Pascal Devoyon. Derzeit studiert er an der Universität der Künste Berlin mit Hauptfach Violoncello bei Konstantin Heidrich. Gefragt als Kammer- und Orchestermusiker spielte er schon bei prominenten Anlässen und Uraufführungen renommierter Komponisten. Im Herbst 2018 wird er mit einem Ensemble der UdK Berlin China bereisen. Im Fabianstift bringt er die Cellosuiten in d-moll und C-dur von Johann Sebastian Bach und die Sonata for Cello solo von George Crumb zur Aufführung.

Eintritt frei – Spende wird erbeten

Es war einmal … Mahagoni

Wundern wir uns, dass wir Flüchtlingswellen aus Afrika erwarten müssen, wenn dort "unterhalb unserer Reizschwelle" die ökologischen Probleme immer dramatischer werden?

Um zu illustrieren, was vor sich geht, möchte ich erneut einen Artikel (veröffentlicht am 19.5.18) von Christian Neumann, "unserem Mann in Gambia" - mit seiner Genehmigung, versteht sich - hier abdrucken:

Ein Ortsname, seine Geschichte und viel heiße Luft

Ein Beitrag aus Christian Neumanns Blog ClayBrickedWalls. 
Kommentare bitte dort posten!

„Unter dem Mahagoni.“ Mit diesen Worten wird man begrüßt, wenn man in mein Dorf hinein kommt oder wenn man es verlässt. Der Name des Ortes ist eine Marke. Dennnoch war ich ein wenig verwirrt für einige Zeit, denn Mahagoni zu finden ist hier gar nicht so einfach. Also habe ich nachgefragt und wurde fündig. Ein jüngerer Mann hat mir die tropischen Bäume gezeigt. Er sagte früher war es hier voll von den Bäumen, von denen der Ort seinen Namen hat. Heute gibt es nur noch vereinzelte Exemplare.

 

Große Mahagoni

Mahagoni ist begehrt. Das Holz ist extrem hart und massiv, nur schwer zu bearbeiten. Doch fertige Möbel verrotten nicht und fallen den Termiten nicht zum Fraß. Sie sind im wahrsten Sinne des Wortes unverwüstlich. Soweit jedenfalls meine Annahme und die Aussage vieler Leute, die sich die Hände reiben Mahagoniholz zu erhalten. Auch als Dachleisten ist es sehr gefragt – wenn man es sich leisten kann.

Mahagonitisch

Doch das dunkelrot-braune Holz, dem jeder lokale Schreiner die Königsklasse zuschreibt, findet auch noch andere Verwendung. Jene Verwendung, der wohl die Mehrheit der Bäume des Ortes zum Opfer gefallen sind. „Mahagoni macht die beste Holzkohle!“ Wieder war ich verwirrt, denn Holzkohle ist vor allem ein kommerzielles Produkt zum Verkauf, und die Preise auf dem Markt sind fest. Für einen 50 l Sack bezahlt man etwa 3,50 €. Es ist völlig egal aus welchem Holz die Kohle gemacht wurde. Der Preis ist derselbe. Also habe ich nachgefragt, was nun der Gewinn daran ist aus dem besten und seltensten Holz Holzkohle zu gewinnen. Die Antwort war einfach: „Kann ich meine Holzkohle zum selben Preis, wie jede andere Kohle verkaufen aber guten Gewissens damit werben, dass es Mahagoniholzkohle ist, kommen die Käufer zu mir. Außerdem können wir mit dem Holz sonst nichts mehr anfangen. Europa hat es nie gekauft und China hat den Import nun auch verboten.“

Holzkohleerzeugung

Obwohl China das Holz zu einem Bruchteil seines Wertes aufkaufen konnte, ist durch den Überseehandel der Preis für den einheimischen Markt weitestgehend unerschwinglich geworden. Ein illegal geschlagener Baum, zu Holzkohle verarbeitet, bringt jedoch noch einen kleinen Gewinn. Den belastenden Nachweis, um welches Holz es sich bei der Kohle handelt, kann dann niemand mehr erbringen.

Übrigens wird Holzkohle überwiegend zum Kochen Grünen Tees verwendet. Essen wird auf Feuerholz gekocht. Geringe Mengen Holzkohle finden außerdem Anwendung beim Bügeln von Kleidung oder Beschreiben von Holzbrettern (statt Stift und Heft) in den Koranschulen.

Schade um das gute Holz 🙁

Hier noch einmal der 
Link zum Original-Artikel.
Übrigens: Christian Neumann freut sich, wenn man für ihn und seine Arbeit betet.

Ostern: Was glaubst du?

Am Freitag, 13.April: Jesus inside

… mit verjüngter Band, rockiger Musik und dem Thema:

Freitag, der 13.!

Anschließend: Open-End-Party mit lecker Essen & Trinken im Untergeschoss des Jugendheims!

Save the date: Jesus Inside #105

 

Adventskonzert im Bürgerhaus Althornbach am 3. Dezember