Prot. Kirchengemeinden  Hornbach-Brenschelbach  und Althornbach

Musik in Coronazeiten: Etwas lernen, ungewöhnliche Zuhörer

Zur Abwechslung etwas Musik!

Zuerst eine kleine Schulstunde, in der man etwas über Jazz lernen kann. Als kompetente und aufs Wesentliche reduzierte Lehrkraft hat der Bayerische Rundfunk Helge Schneider aka den weißen Helge angeworben. Hier sind seine zehn Mini-Lektionen, auf einen einzigen Filmbeitrag zusammengedampft.

Und wem das ein wenig zu pädagogisch und zu jazzig daherkommt, für den gibt es einen klassischen Leckerbissen aus dem “Gran teatro di Liceu” von Barcelona:
Das UceLi Quartet spielt Puccinis Stück “Crisantemi” vor alle Coronavorschriften einhaltenden 2292 Pflanzen, die am Ende auch artig applaudieren.

 

Einladung zum Online-Live-Gottesdienst

… am Sonntag Misericordias Domini 26.4.2020, ab 10 Uhr!

Wer am Zoom-Meeting teilnimmt, verwende bitte den Link oder die Meeting-ID aus der zugesandten Mail.

Alle anderen können sich live – per Chat – beteiligen über den folgenden You Tube-Live-Event.

Hier der ungeschnittene Live-Event … mit dem Netzausfall während der Predigt …

 

 

Gottesdienst zum Sonntag Quasimodogeniti 19.4.2020

Anstelle einer Losungsandacht gibt es heute einen Online-Gottesdienst, bei dem man ab 10 Uhr live dabei sein kann – allerdings nicht wie bei einer Videokonferenz, sondern im Chat einer Youtube-Premiere!

Wer das machen möchte (lohnt sich nur am 19.4. bis ca. 10:35 Uhr), möge auf den untenstehenden Button klicken.

Ansonsten kann man den Gottesdienst auch auf unserer Homepage ansehen.
Die Predigt findet sich in schriftlicher Form hier.

Mehr zum Sonntag Quasimodogeniti – und was das komische Wort bedeutet – findet man hier.

Gottesdienst zum Ostersonntag 2020 (online)

Hier ein Mitschnitt unseres Ostergottesdienstes, in all seiner Unvollkommenheit, mit allen Fehlerchen und lustigen Begebenheiten. Die Predigt kann man hier herunterladen.
Pfarrer Seel dankt nochmals ganz herzlich dem Team und allen, die aktiv und passiv daran teilgenommen haben: 34 Geräte waren zugeschaltet, und da manchmal ganze Familien vor dem Bildschirm versammelt waren, kommen wir bestimmt auf ein gutes halbes Hundert von Mitfeiernden!
Der Geist Gottes wirkt wo er will, jederzeit und überall, so auch im Internet.
Christus ist auferstanden! Er ist wahrhaftig auferstanden! Halleluja!

Kunst im Zeichen von Corona

Die Bedrohung durch die Epidemie und die dadurch bewirkten, ungewöhnlichen und beängstigenden Lebensumstände von uns allen führten auch dazu, dass Menschen versuchen, die Bedrohung künstlerisch zu verarbeiten.
Ich möchte sechs charakteristische Beispiele vorstellen, die zT auch in sozialen Netzwerken viral gehen:

Köln: Die #veedelband

Köln ist recht stark betroffen durch Corona-Infektionen. Was dazu führt, dass sich viele Kölner (die #veedelband umfasst 40 Personen) auf das besinnen, was ihnen Halt gibt: Der funktionierende, soziale Halt in der eigenen Straße, im eigenen Stadtviertel (“veedel”). Mit einem alten Bläck Föss-Lied trafen sie genau die Stimmung, die die Leute lieben.

Den Liedtext und eine “Übersetzung” findet man hier.

Italien: Wiedergeburt

Der in Italien berühmte Sänger Roby Facchinetti schrieb ein Lied mit dem Titel Rinascerò, rinascerai (Ich werde wiedergeboren, du wirst wiedergeboren), nahm es auf – und übertrug alle Vermarktungsrechte auf das in jeder Hinsicht gebeutelte Klinikum der Stadt Bergamo, welche von der Corona-Epidemie am schwersten von allen italienischen Orten getroffen wurde. Auch das Youtube-Video kommt dem Klinikum zugute, weil jeder Klick dem Klinikum (ich glaube: etwa 0,5 Cent) Google-Prämien bringt.
Die gezeigten Bilder sind Perspektiven der Stadt Bergamo am Alpenrand.

Das Video verbreitet sich rasch – Facchinettis Schlager klingt ganz anders als der Song aus Köln, aber in meinen Ohren typisch italienisch.

Brenschelbach: Saarlänner Mundart

Jürgen Beuster verarbeitete die Epidemie und ihre Folgen in einem Gedicht, das ziemlich hohe Ansprüche an den Leser stellt:

Voll nerdig: Das puschelige Einhorn unterwegs …

Das schon etwas ältere, 24 Stunden lange Video bringt einige typische Merkmale der Corona-Isolationszeit auf den Punkt und gelangte so in den letzten Tagen zu neuer Popularität:

Ernst, dankbar: Was Die Welt Zusammenhält

Im Rahmen einer Songmanufaktur entstand dieses Lied von Edda Minor, das sich an diejenigen richtet, die in diesen Coronazeiten die Welt zusammenhalten:

Und schließlich: Hilfe von den Ärzten

… darf an dieser Stelle natürlich auch nicht fehlen.