Kunstausstellung in der Klosterkirche vom 9.9.-25.10.18!

Vernissage am Sonntag, 9. September um 10 Uhr.

Der Künstler sagt dazu:

„Lehm ist Erde. Lehm ist erdig, bindig – verbindend. Verbindung ins
Lebendige schaffen ist ihm eigen.
Dem Lehmgrund entspringt das Mit-Sein, 
Verbindung schaffen ist sein Wesen. Heimat ist Mit-Sein, mit Erde Sein, Erde
als feste, ordnende, bildende und gebildete Größe, als stabile Feste im Chaos des Beweglichen.“

Jesus Inside #110 rollt an!

Benefizkonzert mit Musik für Violoncello solo am 1. September 2018

zugunsten der Jugend- und Gemeindearbeit Hornbach.

in der St. Fabianskirche, 19:00 Uhr

Interpret: Jakob Seel, Violoncello
Werke von J.S.Bach und G.Crumb

Jakob Daniel Seel, Jahrgang 1999, bekam als Jugendlicher Violoncellounterricht bei Mario Blaumer in Saarbrücken, gewann mehrfach auf Landes- und Bundesebene Preise bei Jugend Musiziert, spielte als Stimmführer beim Landesjugendorchester Saar und absolvierte Meisterkurse und Workshops bei Wen Sinn Yang und Daniel Müller Schott. Kammermusik lernte er auch u.a. bei Mitgliedern des Fauré Quartetts und des Artemis Quartetts, bei Frank-Immo Zichner und Pascal Devoyon. Derzeit studiert er an der Universität der Künste Berlin mit Hauptfach Violoncello bei Konstantin Heidrich. Gefragt als Kammer- und Orchestermusiker spielte er schon bei prominenten Anlässen und Uraufführungen renommierter Komponisten. Im Herbst 2018 wird er mit einem Ensemble der UdK Berlin China bereisen. Im Fabianstift bringt er die Cellosuiten in d-moll und C-dur von Johann Sebastian Bach und die Sonata for Cello solo von George Crumb zur Aufführung.

Eintritt frei – Spende wird erbeten

Ansprechpartner in den Sommerferien

In den Sommerferien unternimmt Pfr. Seel mit den Jugendlichen eine Sommerfreizeit nach Dänemark und geht danach in Urlaub.

Die Kasualvertretung in dieser Zeit (für Notfälle, Beerdigungen, Taufen, o.ä.) übernehmen:

Kirchenkonzert am Sonntag, 10.6.18 um 18 Uhr

Es war einmal … Mahagoni

Wundern wir uns, dass wir Flüchtlingswellen aus Afrika erwarten müssen, wenn dort "unterhalb unserer Reizschwelle" die ökologischen Probleme immer dramatischer werden?

Um zu illustrieren, was vor sich geht, möchte ich erneut einen Artikel (veröffentlicht am 19.5.18) von Christian Neumann, "unserem Mann in Gambia" - mit seiner Genehmigung, versteht sich - hier abdrucken:

Ein Ortsname, seine Geschichte und viel heiße Luft

Ein Beitrag aus Christian Neumanns Blog ClayBrickedWalls. 
Kommentare bitte dort posten!

„Unter dem Mahagoni.“ Mit diesen Worten wird man begrüßt, wenn man in mein Dorf hinein kommt oder wenn man es verlässt. Der Name des Ortes ist eine Marke. Dennnoch war ich ein wenig verwirrt für einige Zeit, denn Mahagoni zu finden ist hier gar nicht so einfach. Also habe ich nachgefragt und wurde fündig. Ein jüngerer Mann hat mir die tropischen Bäume gezeigt. Er sagte früher war es hier voll von den Bäumen, von denen der Ort seinen Namen hat. Heute gibt es nur noch vereinzelte Exemplare.

 

Große Mahagoni

Mahagoni ist begehrt. Das Holz ist extrem hart und massiv, nur schwer zu bearbeiten. Doch fertige Möbel verrotten nicht und fallen den Termiten nicht zum Fraß. Sie sind im wahrsten Sinne des Wortes unverwüstlich. Soweit jedenfalls meine Annahme und die Aussage vieler Leute, die sich die Hände reiben Mahagoniholz zu erhalten. Auch als Dachleisten ist es sehr gefragt – wenn man es sich leisten kann.

Mahagonitisch

Doch das dunkelrot-braune Holz, dem jeder lokale Schreiner die Königsklasse zuschreibt, findet auch noch andere Verwendung. Jene Verwendung, der wohl die Mehrheit der Bäume des Ortes zum Opfer gefallen sind. „Mahagoni macht die beste Holzkohle!“ Wieder war ich verwirrt, denn Holzkohle ist vor allem ein kommerzielles Produkt zum Verkauf, und die Preise auf dem Markt sind fest. Für einen 50 l Sack bezahlt man etwa 3,50 €. Es ist völlig egal aus welchem Holz die Kohle gemacht wurde. Der Preis ist derselbe. Also habe ich nachgefragt, was nun der Gewinn daran ist aus dem besten und seltensten Holz Holzkohle zu gewinnen. Die Antwort war einfach: „Kann ich meine Holzkohle zum selben Preis, wie jede andere Kohle verkaufen aber guten Gewissens damit werben, dass es Mahagoniholzkohle ist, kommen die Käufer zu mir. Außerdem können wir mit dem Holz sonst nichts mehr anfangen. Europa hat es nie gekauft und China hat den Import nun auch verboten.“

Holzkohleerzeugung

Obwohl China das Holz zu einem Bruchteil seines Wertes aufkaufen konnte, ist durch den Überseehandel der Preis für den einheimischen Markt weitestgehend unerschwinglich geworden. Ein illegal geschlagener Baum, zu Holzkohle verarbeitet, bringt jedoch noch einen kleinen Gewinn. Den belastenden Nachweis, um welches Holz es sich bei der Kohle handelt, kann dann niemand mehr erbringen.

Übrigens wird Holzkohle überwiegend zum Kochen Grünen Tees verwendet. Essen wird auf Feuerholz gekocht. Geringe Mengen Holzkohle finden außerdem Anwendung beim Bügeln von Kleidung oder Beschreiben von Holzbrettern (statt Stift und Heft) in den Koranschulen.

Schade um das gute Holz 🙁

Hier noch einmal der 
Link zum Original-Artikel.
Übrigens: Christian Neumann freut sich, wenn man für ihn und seine Arbeit betet.

Was den Afrikanern gebührt

Der folgende Artikel wurde von Christian Neumann, "unserem Mann in Gambia", am 19.4.2018 in seinem Blog Clay Bricked Walls geschrieben, und mit seiner Genehmigung auf unserer Webseite noch einmal veröffentlicht.

Fragt man mich, was ich hier in Afrika vermisse, so fallen mir immer wieder dieselben Dinge ein, Freunde, Familie, Käse, Erdbeeren und vielleicht ein Döner 🙂

Nun hat aber auch Afrika einiges zu bieten, von dem wir auch in Europa nur träumen könnten. So haben Freundschaften und Beziehungen hier noch mal andere Facetten, die ich ebenfalls sehr genieße, die sich aber schwer in Worte noch in Bildern festhalten lassen.

Sicherlich kennen die meisten Europäer Cashewnüsse. Ursprünglich kommen diese wohl aus Portugal. Irgendwann muss es der Baum in das portugiesischsprachige Guinea-Bissau, nach Westafrika geschafft haben. Dort wurde der Baum in den letzten 15 Jahren zu einer guten Einkommensquelle für die Menschen. Indien nimmt die Nüsse zu einem Festpreis von etwa 0,75 € pro Kilo ab. Ob dies die Nüsse sind, die dann den Weg wieder nach Europa finden?

Durch den Bürgerkrieg waren viele Menschen aus Guinea Bissau in die umliegenden Nachbarländer geflohen. Hier beginnen sie nun auch Cashewbäume anzupflanzen in der Hoffnung damit ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Im Gegensatz zu Erdnüssen sind Cashewnüsse einfacher anzubauen. Da sie am Baum und nicht in der Erde wachsen erspart man sich das Pflügen, die Saat, das Bewässern, das Bekämpfen von Ungeziefer, Nagetieren und Affen, sowie das Sicherstellen einer Saat für das kommende Jahr. Man muss sie eigentlich nur ernten und von einer äußerst harten Schale befreien, was durchaus viel Arbeit mit sich bringt. Bleiben lediglich die Nachbarskinder, die gerne und durchaus aggressiv von allerlei Cashewbäumen die Nüsse stehlen, um wiederum ihre eigenen Familien zu unterstützen, denn Cashew ist Cash!

Doch eine Sache hat mich überrascht! So, wie die Cashewnuss am Ende des Astes wächst, so verdickt sich mit der reifenden Nuss das Ästchen hinter ihr und bildet eine essbare „Frucht“. Diese ist leider zu druckempfindlich, als dass man sie exportieren könnte. So bleibt tatsächlich etwas für die Afrikaner zurück, was den Europäern vorenthalten bleibt: eine äußerst leckere, aromatische und saftige Frucht!

Apropos Früchte. Ein besonderer Baum, der zuletzt alle seine Blätter verloren hat, um sie durch eine herrliche gelbe Blütenkrone zu ersetzen kündigt die kommende Regenzeit an. Mit dem Regen wird auch die Mangosaison eingeleitet. Schon heute zeigen sich erste Früchte, noch klein, grün, hart und sauer. Wo es weniger Bäume gibt, werden die Früchte schon heute unreif geerntet, denn wer zuerst kommt der isst zuerst. Hoffen wir, dass sich diese Regenzeit so verheißungsvoll durchsetzt, wie sie sich durch die Blüten des Baumes angekündigt. Die Kinder lieben diese Blüten besonders und zupfen die Bäume in kürzester Zeit kahl – ebenso die noch unreifen Früchte von den Mangobäumen. Hoffentlich ist die Regenzeit, entgegen früherer Jahre, von längerer Dauer als die Krone des Baumes. Regen bedeutet Nahrung.

Doch Menschen sollte es nicht möglich sein auch die Regenzeit zu stehlen, oder?

BTW: Christian Neumann freut sich, wenn ihr ihn in eure Gebete miteinschließt! Wie wäre es zB mit einer Bitte um ein segensvolles Wirken und eine gute Regenzeit in diesem Jahr! 

Wenn jemand einen Kommentar abgeben möchte: Bitte hier anklicken und direkt bei Christians Beitrag kommentieren!

Ostern: Was glaubst du?

Am Freitag, 13.April: Jesus inside

… mit verjüngter Band, rockiger Musik und dem Thema:

Freitag, der 13.!

Anschließend: Open-End-Party mit lecker Essen & Trinken im Untergeschoss des Jugendheims!

Sommerfreizeit 2018

Dieses Jahr geht es nach Thy Bo.

Prospekt Sommerfreizeit 2018